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Ullungsfors

Ullungsfors    Ullungsfors
Am brausenden Gewässer wurde die Industrie entwickelt.
Foto Lars Lööv

 

Kleine Flüsse und Bäche fließen zusammen in Seen und Gewässern, vorbei an einem der größten Höfe, der weiß angestrichene Passla, nach Ullungsfors, dem See Ullungen und weiter zum Fluss Voxnan

Der Strom versorgte verschiedene Tätigkeiten die sich auf beiden Seiten vom kleinen Fluss befinden, sowie das Dorf Ullungsfors mit seinen Geschäften und Freikirche mit Energie.

The mill and axe forge in Ullungsfors    Worker at the mill in Ullungsfors
Die Mühle und die Axtschmiede in Ullungsfors    Der Müller Erik Eriksson und die Schmiede Johan Orinder,
Fotos Edsbyns museum                                              Per Ungman, und Karl, Jonas und Vilhelm Stålberg im Jahr
                                                                                        1900.

 

Schmiede und Mühle

Seit dem Mittelalter haben die Bauern das Wasser als Energie für ihre kleinen Mühlen genutzt. Im 17.und 18. Jahrhundert entwickelte man die Technik, die Arbeitsmomente in der Landwirtschaft wurden effektiver und vereinfacht. Die Bevölkerung nahm zu und neue Berufsgruppen fanden Ihren Platz in der Bauerngesellschaft.

 

Entlang den kleinen Flüssen und Gewässern ließ sich die Industrie nieder. In Ullungsfors etablierte sich 1840 Edsbyns erste Industrie bestehend aus einer Schmiede in der man Nägel herstellte. Nägel waren die hauptsächliche Herstellung, aber auch Pflüge, Scharniere, Hufeisen, Hufnagel, Schlitten, Karrenräder und anderes was die Bauern brauchten. Daneben lag eine Mühle. Beide Tätigkeiten stritten um die Wasserkraft und laufend waren Streitigkeiten zwischen Schmied und Müller im Gange. Schließlich gab der Müller auf.

 

1857 wurde die Schmiede in ein Werk für Eisenwaren umgebildet und wurde eine Axtfabrik. Die wachsende Holzindustrie schaffte neue Tätigkeiten, die ihrerseits Nachfragen von neuen Produkten schaffte. Äxte und Schälstösser ersetzten Nägel. In der Jahrhundertwende im 20. Jahrhundert waren die Tätigkeiten so viele, dass man einen Teil davon an den Fluss verlegte und mit der Möglichkeit größere Energiemengen zu nutzen. Bis um 1940 herum bestand der Teil der Schmiede und stellte Werkzeug für die Holzindustrie her.

Die Tätigkeiten in Ullungsfors haben aufgehört, jedoch blüht in der Ortschaft Edsbyn eine Industrie die sich auf die Veredelung von Rohwaren aus dem Wald spezialisiert.

 

Text Ingalill Tengvall

 

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