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Roteberg

Der Weg schlängelt sich entlang dem weitgestreckten Dorf Roteberg
Der Weg schlängelt sich entlang dem weitgestreckten Dorf Roteberg
Foto Lars Lööv
 

Roteberg ist ein typisches Bauerndorf mit sehr alten Ahnen, dass in den letzten Jahren ein Vorort zur Ortschaft Edsbyn wurde. Das Dorf liegt auf der Sonnenseite vom Tal mit Ackern und Wiesen hinunter zum See Ullungen. Die Höfe liegen wie ein Perlenband am Waldrand im Norden. Roteberg ist mit Östra Roteberg, Mellanbyn und Västra Roteberg ein langes Reihendorf. Seit Anfang vom 20.Jahrhundert befand sich das Zentrum im Dorf bei dem Geschäft und mit den großen Höfen Pallas, Uddas, Prans, Lassa, Lill Svens und Svens Ollas rundherum. Vor der Wende lag das Dorfzentrum beim Hof Backa und dem großen Backastenen, dort wo Västra Roteberg beginnt. Früher lag hier der Hof Kyan, Roteberg Nr.1.

Hinter den Höfen entstand eine Bebauung, wo Handwerker und eingeteilte Soldaten ihre Höfe hatten. Namen von Höfen wie Skomakra, sind groß mit Ausgangspunkt einer allgemeinen Perspektive.

 

Skomakra-Olof mit Familie vor dem Hof in Roteberg ungefähr 1910.
Skomakra-Olof mit Familie vor dem Hof in Roteberg ungefähr 1910.
Foto Maria Engberg

 

In einem Verzeichnis von 1276 über die am meisten besessenen Höfe in der Provinz steht ein Hof in Roteberg verzeichnet. Doch erst während der Mitte vom 16.Jahrhundert kann die Geschichte der Höfe deutlicher verfolgt werden. 1542 gab es 14 mit Namen angegebene Höfe in Roteberg. Von der Zeit an, kann man auch die Generationen auf den Höfen herleiten. Der Hof Pallas wurde in herabsteigende Generationen vom Vater an den Sohn übergeben. Wie auf vielen Höfen hängt die Generationsurkunde in der guten Stube um die Zusammengehörigkeit der Verwandtschaft und den Höfen zu befestigen.

Nils Persson an der Generationsurkunde vom Hof Pallas  Der große Bauernhof Pallas in Hälsingland
Nils Persson an der Generationsurkunde vom    Der große Bauernhof Pallas in Hälsingland
Hof Pallas.
Fotos Lars Lööv
    
Alter Speicher

Das älteste bewahrte Gebäude im Dorf gehört zum gleichen Hof und ist ein Speicher von um 1690. Die Höfe tragen oft Namen von dem Bauern, welcher den Hof vorher geprägt hat. Beispiele sind Pallas, Svens Ollas, Ersk-Ols und Lassas Auf mehreren Höfen hat man alle alten Dokumente bewahrt.

 

Auf dem Hof Svens Ollas hat man Interesse für die Geschichte des Hofes und des Dorfes gezeigt. Mit Hilfe alter Dokumente kann das frühere Leben auf dem Hof wiedergespiegelt werden.




 

 
 
Alter Speicher.
Foto Lars Lööv

 

Mit wenig Worten kann man das harte Leben von John und Sigrid in der Mitte des 18.Jahrhundert beschreiben. Sigrid; getauft, ihre Religion berechtigt gelernt, war eine Zeit lang im Arbeitsleben und hat gedient, mit 39 Jahren verheiratet, hatte 2 Söhne die beide jung starben, war in ihrem Leben still und gelassen, litt unter Husten und schwerer Brust und starb am 16.März 1772.

John: war ebenfalls eine Zeit lang im Arbeitsleben und hat gedient, war ein holder Vater, führte ein stilles und lobenswertes Leben, starb plötzlich durch Ertrinken.

 

Sennenhütten

Maids with cows and goats at the Våsbo summer pastures in 1920

Sennerinnen mit Kühen und Ziegen bei den Sennenhütten in Våsbonen 1020
Foto Edsbyns Museum
 

Im Norden und Süden streckt sich ein großes Waldgebiet und in diesem, in einem Radius von 20-30 km liegen die Sennengebiete vom Dorf. Im Sommer r wurden die Tiere hierher auf die Weide getrieben und hier wurde Käse, Molkenstreichkäse und Butter hergestellt. Mittjasvalen in Norsbo ist immer noch eine lebendige Sennenhütte. Bei den gut bewahrten Våsbo Sennenhütten, die auch zu dem vorgeschlagenen Welterbe gehören, werden die Böden durch weidende Tiere offen gehalten.

 


Lim-Johan (1865-1944)

Sein richtiger Name ist John Erik Olsson. Er malte und schaffte sein ganzes Leben lang und wurde nach seinem Tod bemerkt als einer der bedeutendsten Naivisten im Land, vielleicht war er sogar einer der bedeutendsten Naivisten in der Welt. Er lebte und schaffte in den Dörfern um Ovanåker herum, mit Ausnahme eines Krankenhausaufenthalts in Uppsala vor ein paar Jahren. In Roteberg wohnte seine Schwester, verheiratet auf einem der Höfe. Dort auf den Höfen arbeitete er als Knecht.

 

Den Orden Johan Erik Olsson aus Nybo in Voxna hinterließ er als Visitenkarte an der Wand in der Knechtkammer auf dem Hof Pallas um die Jahrhundertwende im 20.Jahrhundert.

The painting Kungajakt (Royal Hunt) by Lim-Johan
Königsjagd und andere Gemälde von Lim-Johan hängen im Museum in Edsbyn.
Foto Edsbyn Museum


Der Hof Passla

Das Dorf Roteberg streckt sich nordwärts in Richtung Kyn und den Sennenwäldern nördlich davon. Hier liegt Passla mit seinen vielen Fenstern, einer der größten Höfe in der Gemeinde. Dieser leuchtet auf seinem Platz in der Landschaft und ist einer der letzten Höfe in dem ausgedehnten Dorf Roteberg.

Passla    Passla
Der Hof mit allen seinen Fenstern leuchtet in der           Den Hof baute man länger und breiter als den
Landschaft.                                                                             Pfarrhof.
Fotos Lars Lööv

                                                         

Im Jahr 1927 fuhr der Erzbischof Natan Söderblom hier vorbei. Er machte nachträglich folgende Reiseschilderung: Der Weg führt am größten Wohnhaus in Ovanåker vorbei, dem Hof Passla, weiß angestrichen, in Sorge versenkt. .

In Ovanåker sieht man von Viksjöfors die ganze Gemeinde und hinauf bis Kyan eine Reihe Höfe mit 6 Fenster an der Giebelseite und 12 Fenster an der Längsseite.

Der Besucher rechnete irgendwo bis zu 14 Fenster, ein Luxus, der in Passla übertroffen wird.

 

Text Ingalill Tengvall

 

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