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Vängsbo

Vom Wald und Vinberg windet sich der Weg nahe der Bauten durch das Dorf Vängsbo, und mit Aussicht über unterbrochene Anbaugegenden, dem See Vägnan und dem Voxnatal. Die Höfe liegen hier verteilt zur offnen Anbaulandschaft und dem See. Das Dorf hat eine altertümliche Struktur und alte Ahnen.

Das ungewöhnlich mit dem Dorf ist, dass die Höfe hier ungeteilt liegen. Die große Teilung im Jahr 1794 wurde nicht auf Grund der Streitigkeit über die Besitzverteilung. Bei der gesetzlichen Teilung waren nur drei Höfe die nach außerhalb zogen. Vängsbo ist von kulturgeschichtlichem Interesse und ist mit dem Denkmalschutz von Nygårds im vorgeschlagenen Welterbe inbegriffen.


Bilder von Vängsbo            Der Hof Nygårds mit den Charakteristischen Tempelgiebeln.

Bilder von Vängsbo                                                          Der Hof Nygårds mit den Charakteristischen
Fotos: Lars Lööv                                                               Tempelgiebeln.
 

Die großen Höfe in Vängsbo

Die Bebauung in Vängsbo wird von großen Wohnhäusern und Viehställen, die vor und um die Jahrhundertwende im 20. Jahrhundert gebaut wurden, beherrscht. Diese hatten aber ihren Ursprung in einer wesentlich älteren Bebauung. Es gibt einen markanten Unterschied zwischen dem großen Bauen in Långhed und Vängsbo. Während man um 1850 herum in Långhed die älteren Paarhäuser mit zu der Zeit breiten Häuser ersetzte, modernisierte man stattdessen in Vängsbo die alten Häuser, man baute sie der Höhe oder der Länge nach.

Der Bauernhof Nygårds der unter Denkmalschutz steht, ist ein lebendes Beispiel. Das ältere Haus auf dem Hof mit der Längsseite zum Weg, ein hohes Doppelhaus in hell rosa Ölfarbe, war Gegenstand für umfassende Studien, u.a. von Konsthögskolan

( Kunsthochschule)in Stockholm. Die Veränderung des Hofes, angefangen mit dem kleinen Doppelhaus von 1786 in einer Etage gebaut, kann man Schritt für Schritt während Jahrzehnte im 20.Jahrhundert bis zur Jahrhundertwende im 20.Jahrhundert verfolgen, als das Haus länger wurde, zwei Etagen und Dachboden, Glasveranden, mit Öl bestrichene Täfelung und den charakteristische Tempelgiebel bekam.

 

Um die Jahrhundertwende herum im 20.Jahrhundert baute man ein Wohnhaus auf dem Hof, das der örtliche Baumeister Olof Johansson entwarf. Die Familie zog dort ein und das alte Gebäude wurde zu einem Sommerhaus. Einige Jahre später bekam der gleiche Baumeister den Auftrag einen neuen Viehstall zu bauen, der östlich von den beiden Wohnhäusern steht.

Die charakteristischen Wohnhäuser von Olof Johansson sieht man an vielen Plätzen entlang des Wegs von Vängsbo nach Edsbyn.

 

Der Bach verläuft durch das Dorf und ist umgeben von mit Wasser getriebenen Fabriken.

Der Bach verläuft durch das Dorf und ist umgeben von mit Wasser getriebenen Fabriken.
Foto Lars Lööv
 

Die Landwirtschaftsindustrie sorgte für Wohlstand.

Die Wasserkraft war eine fleißig ausgenutzte Ressource in der alten Bauergesellschaft. Die Kraft benutzte man um zu dreschen, zu schächten, hacken, zermalmen, und vieles anderes. Durch Vängsbo fließt ein Bach und an beiden Seiten liegen mehrere gut bewahrte Wasserwerke. In der Dorfmitte befindet sich ein Teich und von hier aus konnte das Wasser reguliert werden. Die hiesige Landwirtschaftsindustrie hat

Traditionen aus dem Mittelalter, die während des 18. Jahrhundert stark entwickelt wurden und bis Mitte vom 19.Jahrhundert zum Wohlstand der Bauernhöfe in Hälsingland beigetragen hatten. Vängsbo hat man die Schwingmaschine für Leinen, die Mühle und den Spanhobel und eine Scheune bewahrt.

 

Text Ingalill Tengvall

 

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